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Macht Alkohol dumm?

Viele von uns kennen das Problem mit dem lückenhaften Gedächtnis nach einem reichlichen Alkoholkonsum.  Die Erkenntnis, daß der übermäßige Alkoholgenuß die Gedächtnisleistung negativ beeinflußt, ist wissenschaftlich schon längst bewiesen. Alkohol verändert die Aktivität einiger Zellrezeptoren im Gehirn und stört somit die Informationsübertragung der Zellen wobei in erster Linie die sogenannte Langzeitpotenzierung lahmgelegt wird. Weil die Zellen langfristig nicht mehr effektiv miteinander kommunizieren können, werden die neu eintreffende Informationen nicht richtig gefestigt. Nervenzellen, die auf Alkohol negativ reagieren, finden sich nicht nur im Gedächtniszentrum sondern auch im Frontalhirn, wo Kontrolle und Entscheidungsfähigkeit über äußere Impulse geregelt werden. Dies erklärt warum betrunkene Leute oft kurzsichtige und spontane Entscheidungen treffen auch wenn sie sonst noch handlungsfähig sind. Die Wahrscheinlichkeit von einem Blackout besteht schon ab einem Blutalkoholgehalt von über 1,5 Promile.

Blackouts sind aber nicht das einzige Beispiel von der negativen Auswirkung des übermäßigen Alkoholkonsums auf unser Gedächtnis. Die negative Wirkung von Alkohol auf unsere Gedächtniszellen kann natürlich auch langfristig sein. Auch wenn man nicht gleich nach dem ersten großen Rausch dümmer wird, schadet die ständige Vergiftung des Körpers durch Alkohol unseren Gehirnzellen. Wissenschaftliche Studien zeigen, daß unser Körper einen gelegentlichen Alkoholmißbrauch (etwa einmal im Monat) besser verkraften kann als wenn die gleiche Menge von Alkohol regelmäßig über dreißig Tage verteilt wird. Diejenigen, die glauben, daß sich die Gehirnzellen nach einem Rausch schnell regenerieren (wobei nur kranke und schwache Zellen vom Alkohol zerstört werden), liegen da nicht ganz falsch. Natürlich ist es aber ratsam Alkohol nur mässig und gelegentlich zu genießen um mögliche langfristige Gehirnschäden zu vermeiden.
13.12.14 00:04


Macht Bier Dick?

Bier, das flüssige Brot, gehört nicht nur zu den beliebtesten sondern auch zu den ältesten Getränken der Welt. Es wird aus reinen natürlichen Rohstoffen und Zutaten gewonnen. Dieses Getränk wird in der Naturheilkunde schon seit Jahrhunderten verwendet. In Egypten, dem Geburtsort dieses Getränks, wird Bier aus gesundheitlichen Gründen schon den kleinen Kindern angeboten. Selbstverständlich spricht man von alkoholfreiem Bier. Die positiven gesundheitlichen Aspekte des Bierkonsums wurden bis dato praktisch von allen wissenschaftlichen Studien bestätigt, die sich mit diesem Thema ernsthaft beschäftigt haben. Natürlich spricht man vom mässigen Bier-Konsum. Pioniere des Bierbrauens im Europa waren die Mönks. Das Bier war nicht nur ein Durstlöscher (ungekochtes Wasser hat man damals in den Sommermonaten und regnerischen Perioden nicht trinken dürfen) sondern auch eine wichtige Quelle der lebenswichtigen Nahrungsstoffe in der strengen Fastenzeit.

Macht Bier aber wirklich dick? Es existieren keine wissenschaftliche Beweise dafür. Bier, mit seinen Inhaltstoffen - Hopfen, Alkohol und Kohlensäure, stimmt unseren Magen auf gutes Essen ein und dann ißt mancher viel mehr als es normallerweise gesund ist. Die Wissenschaftler haben bis Heute aber keinen einzigen Beweis dafür gefunden, daß der Bierkonsum allein dick macht. Bier ist eigentlich leichtverdaulich und seine Nahrungsstoffe sehr schnell vom Körper aufgenommen werden, ohne erhöhte Belastung des Verdauungssystems. Im Kalorienvergleich ist Bier (44Kcal/100g) leichter als Vollmilch (66Kcal/100g), Sekt (80kcal/100g), Traubensaft (74kcal/100g) und überhaupt nicht vergleichbar mit süssen Softgetränken wie etwa Cola oder Fanta. Also, niemand der auf sein Gewicht achtet, muss auf Bier verzichten. Genauso vernünftig wie man beim Alkoholgenuß sein sollte, muss man auch beim Essen danach sein um das rechte Maß nicht zu überschreiten.
15.5.14 01:14


Gesundheitliche Benefite des Rotweins

Man hört es oft, daß mässiger Konsum von Rotwein vor Erkrankungen des Herzkreislaufsystems und der Blutgefäße schützen kann. Gesundheitliche Benefite des Rotweins sind seit Jahren ein gerne diskutiertes Thema. In Frankreich und ganz besonders in Südfrankreich, wo Rotwein praktisch täglich in geringen Massen getrunken wird, ist der Anteil der Patienten mit koronaren Krankheiten wesentlich niedriger als in Ländern mit ähnlichen Lebensgewohnheiten. Geringe Häufigkeit von Herzerkrankungen der Franzosen entspricht nicht dem relativ hohen Konsum von gesättigten Fettsäuren und Cholesterin.

Schauen wir uns mal die in Weitrauben und somit auch im Rotwein enthaltene Inhaltstoffe und ihre möglicherweise positive Wirkung auf unsere Gesundheit. Eine Wissentschaftliche Studie, die an der Universität von Leeds unlängst durchgeführt wurde konnte nachweisen, daß Polyphenole, die in Schalen der roten Trauben reichlich enthalten sid, eine Verengung der Blutgefässe vorbeugen können. Polyphenole hemmen die Herstellung des Gefässe-verengenden Peptides Endothelin-1 und somit verhindern sie Ablagerungen, die auf Grund fettreichen Essens in den Blutgefäßen entstehen. In der Studie wurden 23 Rotweinsorten getestet und alle zeigten eine hemmende Wirkung auf die Produktion von Endothelin-1 wobei bei vier Weißweinsorten und einem Rosa Wein keine solche Wirkung festgestellt wurde. Diese Studie konnte die positive Wirkung der Polyphenole bisher nur auf Zellen in „in vitro“ Proben beweisen, daher wissen wir noch nicht wie Polyphenole im menschlichen Körper wirken und ob sie überhaupt von unserem Körper aufgenommen werden. Wir wissen auch nichts über die Mengen, die solche positive Effekte bewirken könnten.

Also die Wissenschaftler sind noch nicht von der positiven Wirkung des Rotweins überzeugt wie etwa seiner Fähigkeit Libido zu steigern, sie sind sich aber darin einig, daß der im Rotwein enthaltene Alkohol beim übermässigen Konsum der Gesundheit schadet. Alkohol schwächt das Immunsystem, erhöht das Risiko von einigen Krebsarten, der Winterdepression und anderen psychishen Problemen, beschädigt die Leber und  kann zu Übersäeurung des Körpers führen. Daher sollte jeder, der an die positive Wirkung der Polyphenole der roten Trauben glaubt lieber eine alkoholfreie Alternative wählen. Der Rotwein kann leider nicht als ideales Vorbeuge-Mittel gegen koronare Erkrankungen betrachtet und empfohlen werden. Also, es bleibt bis Heute umstritten, ob die Benefite des Rotweins die gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Alkohols aufwiegen.
2.5.14 22:48





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